Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Klimaaktivisten ruinieren van Gogh-Kunstwerk in der Londoner National Gallery

Access to the comments Kommentare
Von Eva Reichhardt
Klimaaktivisten schütten Suppe über ein Gemälde von van Gogh
Klimaaktivisten schütten Suppe über ein Gemälde von van Gogh   -   Copyright  screenshot video

Klimaschützerinnen haben Suppe über Vincent van Goghs ikonisches Gemälde "Sonnenblumen" in der Londoner National Gallery gekippt. Es war die jüngste in einer Reihe von dramatischen Aktionen extremistischer Umweltaktivistinnen und -aktivisten, die sich gegen Kunstwerke richtete.

In den sozialen Medien wird kontrovers darüber diskutiert, ob es Sinn macht, Suppe über das Werk eines Künstlers zu schütten, der selbst verarmt war und verstarb, ohne den späteren Weltruhm zu erleben.

Manche meinen wie Twitter-Userin Roosh, diese Art des Protestes mache keinen Sinn.

Eine Aktivistin deklamierte vor Ort und inzwischen festgeklebt an der Wand des Museums:"Was ist mehr wert: Kunst oder Leben? Ist Kunst mehr wert als Nahrung, mehr wert als Gerechtigkeit? Geht es Ihnen mehr um den Schutz eines Gemäldes oder um den Schutz unseres Planeten und der Menschen? Die Krise der Lebenshaltungskosten ist Teil der Krise der Ölkosten. Für Millionen von frierenden, hungernden Familien ist Kraftstoff unerschwinglich. Sie können es sich nicht einmal leisten, eine Dose Suppe zu erhitzen."

Die Polizei erklärte, dass die beiden wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des schweren Landfriedensbruchs festgenommen wurden. 

Der jüngste Protest findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die britische Regierung neue Genehmigungsanträge für die Öl- und Gasgewinnung in der Nordsee eröffnet.