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Aliyev und Erdogan weihen neuen Flughafen in ehemalig armenisch besiedeltem Zangilan ein

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Von Euronews  mit AP, AFP
Aliyev und Erdogan steigen gemeinsam aus einem Flieger.
Aliyev und Erdogan steigen gemeinsam aus einem Flieger.   -   Copyright  European Broadcasting Union   -  

Ein Bild, das in armenischen Augen schmerzen dürfte: Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev und sein türkischer Kollege Erdogan weihen in Zangilan einen neuen Flughafen ein. Die Stadt im oberen Bergkarabach haben aserbaidschanische Truppen während des Krieges 2020 zurückerobert.

Die militärische Unterstützung durch die Türkei war in diesem Konflikt maßgeblich, um die armenische Gemeinde aus mehreren aserbaidschanischen Städten zu vertreiben, in denen sie seit Jahrhunderten gewohnt hatten. Seit den frühen Neunzigerjahren lebten sie dort quasi unabhängig.

Weder die damals erzielte Waffenruhe, noch der Einsatz russischer Friedenstruppen konnten die Spannungen in der Region beenden. Laut Human Right Watch sollen aserbaidschanische Truppen dort letzten Monat Kriegsverbrechen begangen haben.

Der Iran fürchtet aserbaidschanische Gebietseroberungen

Nicht weit von dort, entlang der geteilten Grenze Aserbaidschans und des Irans, führt die iranische Armee Militärübungen durch. Der Iran möchte die 44 Kilometer lange Grenze mit Armenien erhalten, fürchtet jedoch, dass Aserbaidschan durch Krieg neue Gebiete erobern könnte. Die iranischen Revolutionsgarden haben Schiffbrücken auf dem Fluss Aras gebaut; Vielleicht als Warnung.