Aufräumaktion am Strand von Sharm el-Sheikh vor UN-Klimakonferenz COP 27

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Von Euronews  mit AP
Taucher sammeln Müll vom Meeresgrund auf.
Taucher sammeln Müll vom Meeresgrund auf.   -   Copyright  AP Photo   -  

Dutzende Freiwillige säuberten den Meeresgrund und Teile des Strandes im beliebten ägyptischen Touristenort Sharm el-Scheikh.

Aufräumaktion vor UN-Klimakonferenz

Die Aufräumaktion wurde knapp zwei Wochen vor der UN-Klimakonferenz COP 27 organisiert, die im November im selben Ort stattfinden wird.

Von Einwegplastik und Metall bis hin zu Reifen fanden die Freiwilligen verschiedenste Dinge auf dem Grund des Meeres. Die Kampagne wurde von der Kammer für Tauchen und Wassersport in Absprache mit dem ägyptischen Umweltministerium organsiert.

Nach den Ergebnissen der COP 26 in Glasgow wird von den Nationen erwartet, ihre Versprechen aus dem Pariser Klimaabkommen zu erfüllen und somit ihren Worten Taten folgen zu lassen. Dies forderte auch die ägyptische Umweltministerin Yasmine Fouad, die sagte, dass es in der kommenden Konferenz um "aktive Partizipation" und nicht nur um "Slogans" gehen müsse.

In den vergangenen Jahren hat die ägyptische Regierung Schritte in Richtung erneuerbarer Energiequellen wie Solar- und Windanlagen gemacht, die es Ägypten ermöglichen, die regionalen Gegebenheiten effektiv nutzen zu können.

2017 startete das Land außerdem eine von der EU finanzierte Initiative, um Leute zu überzeugen, die Verwendung von Plastiktüten zu minimieren und stattdessen auf umweltfreundliche Alternativen auszuweichen.

Regierung immer wieder in der Kritik

Allerdings wird die Regierung auch immer wieder von Umweltaktivist:innen dafür kritisiert, Grünflächen und tausende Bäume für Infrastrukturprojekte zu opfern. Insbesondere in der Hauptstadt Kairo, die immer wieder mit Luftverschmutzung zu kämpfen hat.