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"Mit allem was wir haben" - Baerbock verkündet G7-Winterpaket für Ukraine

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Von Euronews mit dpa
Antony Blinken an der Seite von Annalena Baerbock in Münster
Antony Blinken an der Seite von Annalena Baerbock in Münster   -   Copyright  WOLFGANG RATTAY/AP   -  

Die Außenministerinnen und Außenminister der G7-Länder sind im westfälischen Münster zusammengekommen. Auf der Tagesordnung standen die Unterstützung der Ukraine sowie die Verteidigung von Frieden und internationalem Recht. Deutschland hat bis Jahresende den G7-Vorsitz inne. 

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine perfide Kriegsführung vor: "Indem er versucht, Menschen verhungern, verdursten und erfrieren zu lassen, indem er gezielt zivile Infrastruktur angreift. Und genau das werden wir als G7-Partner mit allem was wir haben versuchen zu verhindern."

Man werde nicht hinnehmen, dass der russische Präsident mit seiner Strategie des Brechens der Ukraine erfolgreich sei. Baerbock kündigte eine koordinierte Aktion der G7 für eine gezielte Winterhilfe für die Ukraine an. Sie sagte, auch viele andere Länder hätten ihre Breitschaft erklärt, sich dieser Initiative anzuschließen. 

Vor dem offiziellen Beginn des Treffens unterhielt sich Baerbock in Münster in einem Vier-Augen-Gespräch mit ihrem US-Amtskollegen Antony Blinken. Er bezeichnete es als ein "gutes Treffen". Die fortgesetzte Kooperation sei wichtig, um den internationalen Herausfordrungen zu begegnen.

Auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell nahm an dem G7-Treffen teil. Man werde sich dort auch über die Beziehungen zu China und Afrika austauschen.

Die Ausreiseaufforderung für im Iran lebende Deutsche begründete Baerbock mit dem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die systemkritischen Proteste in dem Land. Dadurch habe sich die Sicherheitslage verschärft.