Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

"40 Stunden im Büro": Elon Musk droht mit Twitter-Pleite

Access to the comments Kommentare
Von Euronews
Elon Musk warnt die Beschäftigten von Twitter
Elon Musk warnt die Beschäftigten von Twitter   -   Copyright  Gregory Bull/Copyright 2022 The AP. All rights reserved   -  

Elon Musk hat sich mit einer aufrüttelnden Email an die etwa 3.000 verbliebenen Beschäftigten des Internet-Unternehmens gewandt, das der Milliardär vor wenigen Wochen übernommen hat. Ab sofort gibt es kein Homeoffice mehr für die Twitter-Angestellten, alle müssen mindestens 40 Stunden im Büro verbringen. Anträge auf Ausnahmen von dieser Regel will Musk persönlich prüfen.

Musk warnt vor der Pleite

Elon Musk warnte vor einer Pleite des Unternehmens im kommenden Jahr. Er schrieb in der Email, die die Nachrichtenagentur AP erhalten hat. 

"Sorry, dass dies meine erste E-Mail an das gesamte Unternehmen ist, aber es gibt keine Möglichkeit, die Nachricht zu beschönigen", schrieb Musk.

"Ohne signifikante Abonnementeinnahmen besteht eine große Chance, dass Twitter den kommenden wirtschaftlichen Abschwung nicht überleben wird. Wir brauchen etwa die Hälfte unserer Einnahmen durch Abonnements."

Bisher lebt Twitter nur von Werbung, alle Abonnements sind kostenlos.

Gleich nach der Übernahme hatte Elon Musk die meisten aus der Twitter-Chefetage entlassen. Inzwischen haben einige der verbleibenden Führungskräfte wie die Chefin für Informationssicherheit, Lea Kissner, und der für Content Moderation zuständige Yoel Roth ihre Kündigung eingereicht.

Behörden warnen Musk

Die Federal Trade Commission (FTC), die sich auch um Arbeitnehmerrechte und Verbraucherschutz kümmert, erklärte am Donnerstag in einer Erklärung, dass sie "die jüngsten Entwicklungen bei Twitter mit großer Sorge verfolgt".

"Kein CEO und kein Unternehmen steht über dem Gesetz, und die Unternehmen müssen unsere Beschlüsse befolgen", heißt es in der Erklärung der Behörde. 

Die FTC wollte nicht sagen, ob sie gegen Twitter wegen möglicher Verstöße ermittelt.

Weitere Quellen • AP, dpa