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"Einschließlich unserer Freunde in China": US-Klimabeauftragter John Kerry will alle an einen Tisch

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Von Euronews  mit DPA/AP
John Kerry bei der COP27
John Kerry bei der COP27   -   Copyright  Peter Dejong/AP   -  

Der US-Klimabeauftragte John Kerry äußerte sich am Samstag in Sharm el-Sheikh erfreut über die auf der UN-Klimakonferenz ergriffenen Initiativen verschiedener Länder.

Kerry betonte, US-Präsident Joe Biden werde nach seinem Besuch der COP27 sein Engagement für den Klimaschutz weiter vertiefen. "Die Klimakrise ist keine bilaterale Angelegenheit. Kein Land sollte etwas anderes tun, als sich mit uns an einen Tisch zu setzen, um uns bei der Lösung einer globalen Krise zu helfen, einer existenziellen Frage, die alle Nationen der Welt betrifft, einschließlich unserer Freunde in China. Wir müssen es schaffen, daran festhalten und sehen, wo es uns hinführt."

Genehmigt und "absolut sicher": Protest gegen schmutzige Energiequellen

Im Rahmen eines weltweiten Aktionstages demonstrierten einige Hundert Menschen gegen die Nutzung schmutziger Energiequellen. Sie forderten zudem Ausgleichszahlungen für Klimaschäden in ärmeren Ländern. Das Thema steht erstmals bei einer COP offiziell auf der Agenda.

Die Umweltorganisation Greenpeace warnte, mehrere reiche Länder blockierten Fortschritte bei der Finanzierung klimabedingter Schäden - darunter die USA, Großbritannien und Australien.

Der Protest war der bisher größte seit Beginn der COP27 und sehr klein im Vergleich zur Demonstration vor einem Jahr bei der COP26 in Glasgow. In Ägypten ist die Meinungs- und Versammlungsfreiheit extrem eingeschränkt, Proteste sind faktisch verboten. 

Die Aktion fand auf dem Konferenzgelände unter UN-Aufsicht statt. Der Protest sei genehmigt und die Teilnahme "absolut sicher", hieß es von den Veranstaltern vorab. Proteste außerhalb des UN-Bereichs sind nach Anmeldung zu bestimmten Uhrzeiten in einer speziell ausgewiesenen Zone erlaubt.

Mit beim Protest waren auch führende jugendliche Aktivistinnen und Aktivisten wie Vanessa Nakate, Mitzi Jonelle Tan und die Deutsche Luisa Neubauer. Auch die bekannte ägyptische Demokratieaktivistin Sanaa Saif nahm teil.