Schwere Kämpfe im Donbass - Stadt Bachmut laut Selenskyj zerstört

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Von Euronews mit dpa
Die umkämpfte Stadt Bachmut ist laut des ukrainischen Präsidenten zerstört wrden
Die umkämpfte Stadt Bachmut ist laut des ukrainischen Präsidenten zerstört wrden   -   Copyright  AP Photo/LIBKOS

Durch die russischen Luftangriffe auf das Energienetz der Ukraine sind nach Angaben der Regierung in Kiw alle Wärme- und Wasserkraftwerke des Landes beschädigt worden. Deshalb sei den ganzen Wnter über mit Stromausfällen zu rechnen.

Am härtesten umkämpft bleibt die ostukrainische Region Donezk. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte in seiner täglichen Videoansprache: "Die Lage an der Front ist in den Schlüsselgebieten des Donbass - Bachmut, Soledar, Maryinka, Kreminna - weiterhin sehr schwierig. In diesen Gebieten gibt es seit langem keinen Ort mehr, der nicht durch Granaten und Feuer beschädigt wurde. Die Besatzer haben sogar Bachmut zerstört, eine weitere Stadt im Donbass, die die russische Armee in Brandruinen verwandelt hat."

Pentagon schnürt neues Hilfspaket

Die US-Regierung warnte vor einer zunehmenden iranischen Unterstützung für das russische Militär und kündigte deshalb neue Sanktionen an. 

Moskau hat erneut Hunderte "Kamikaze-Drohnen" und ballistische Raketen in Teheran bestellt, um seinen militärischen Nachschub zu sichern. Nach britischen Geheimdiensterkenntnissen wird die Waffenhilfe für Russland in den kommenden Monaten noch weiter zunehmen.

Washington genehmigte der Ukraine weitere Militärhilfen im Volumen von 275 Millionen US-Dollar. Bestandteile des Pakets seien US-Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars, Ausrüstung zur Bekämpfung von Drohnen, medizinische Ausrüstung und Generatoren.

Die US-Republikaner, die ab Januar mit einer knappen Mehrheit das Repräsentantenhaus in Washington kontrollieren werden, haben bereits signalisiert, dass sie bei der Finanzierung der Ukraine-Hilfen auf die Bremse treten wollen.