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Panasonic

Die aktuelle Energiekrise beschleunigt laut Panasonic die „globale Energierevolution“

Masahiro Shinada, CEO der Panasonic Corporation
Masahiro Shinada, CEO der Panasonic Corporation   -   Copyright  Panasonic

Aufgrund der aktuellen Energiekrise ist es wichtiger denn je, schnellstmöglich auf saubere, zuverlässige Energiequellen umzusteigen und eine Energierevolution auf globaler Ebene anzustoßen.

Bei einer Diskussionsrunde in Berlin sprach Panasonics CEO Masahiro Shinada mit Euronews und bezeichnete die Kombination aus steigenden Energiepreisen, unsicherer Versorgung und Umweltproblemen als Wendepunkt, an dem die Nachfrage nach neuen, erschwinglichen Lösungen mit minimalen Klimaauswirkungen unweigerlich ansteigen wird.

Der japanische Elektronik-Riese ist bereits seit Jahrzehnten Vorreiter, was die Entwicklung und den Vertrieb neuer Energielösungen wie Wärmepumpen oder Komponenten für Wasserstoff-Brennstoffzellen für den Bereich Elektromobilität betrifft. Aufgrund der zunehmenden Abwendung von fossilen Brennstoffen baut Panasonic die Produktion dieser neuen Technologien sowie die Investition in saubere Energie nun aus.

„Wir verfügen heute über die Technologien und die Kreativität, die für die Dekarbonisierung der Gesellschaft nötig sind, und haben die Möglichkeit, bedeutende Mengen an Energie einzusparen und gleichzeitig mehr saubere Energie zu produzieren. Unser Ziel ist eine klimaneutrale Gesellschaft, in der Energie erschwinglich, reichlich vorhanden und sauber ist. Und die Nachfrage nach solchen Energielösungen steigt rasant“, äußerte Shinada Euronews gegenüber.

In Bezug auf seine eigenen globalen, energieintensiven Produktionsstätten hat sich Panasonic verpflichtet, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen, während gleichzeitig ein Wandel in der Gesellschaft als Ganzes bewirkt werden soll. Zum Beispiel plant das Unternehmen eine Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen um mehr als 300 Millionen Tonnen innerhalb der nächsten 30 Jahre, was eine komplette Umstellung bei Geschäftsabläufen, Lieferketten und Produktgestaltung erfordert.

Aber was tut Panasonic heute, um den Übergang zu einer dekarbonisierten Gesellschaft zu beschleunigen?

Wärmepumpen: Eine saubere, effiziente Heizalternative

© Panasonic
Panasonic Wärmepumpenfabrik© Panasonic

Mit Wärmepumpen lassen sich Gebäude nachhaltiger und effizienter heizen und kühlen. Sie nutzen die Wärmeenergie der Umgebungsluft und leiten diese ins Haus. Der Verbraucher selbst hat dank Fernüberwachungs-Apps und Cloud-Diensten einen besseren Überblick über seinen Verbrauch, und mittels Fernprüfungen durch den Installateur lassen sich Ausfälle vermeiden, was vor allem während der kalten Jahreszeit entscheidend ist.

Weil sie natürliche Wärme nutzen, sind Wärmepumpen „grüner“ als andere Heizarten wie beispielsweise elektrische Heizgeräte oder Erdgasheizungen, die wesentlich mehr Energie verbrauchen. Außerdem bieten sie mehr Effizienz – 1 Kilowatt Energie wird in 3–5 Kilowatt Heizleistung umgewandelt.

Panasonic hat die Technologie für Wärmepumpen über die letzten 20 Jahre entwickelt und wird in Europa im Lauf der kommenden drei Jahre weitere 145 Millionen Euro investieren, um die Kapazitäten der Produktionsstätte in Tschechien zu erweitern. So findet die Produktion dort statt, wo ein Großteil der Nachfrage ist, und weitere Kohlendioxid-Emissionen für den Transport aus Asien werden eingespart.

„Wärmepumpen sind wesentlich effizienter als andere Heizgeräte und können auch bei extremen Temperaturen Wärme extrahieren. Mehr Effizienz heißt geringere Heizkosten. Wir investieren für die nahe Zukunft in diese Lösungen und planen, im Zeitraum zwischen jetzt und 2025 eine halbe Million Systeme zu produzieren“, so Shinada.

Grüne Energie für Unternehmen: Produktionsstätten mit 100% erneuerbarer Energie

© Panasonic
Panasonic RE100© Panasonic

Ein Projekt mit noch größerem Ausmaß ist die langfristige Umstellung auf saubere, erschwingliche Energiequellen in industriellen Produktionsstätten. Panasonic selbst verursacht in seinen Fertigungszentren derzeit Kohlendioxid-Emissionen in Höhe von 2,2 Millionen Tonnen pro Jahr. Um bis 2030 klimaneutral zu werden, ist daher eine groß angelegte Initiative nötig.

Letztes Jahr eröffnete das Unternehmen die weltweit erste RE100-Fabrik in Kusatsu, Japan. RE100 bedeutet, dass die Brennstoffzellen-Fabrik zu 100% durch erneuerbare Energie betrieben werden soll. Ermöglicht wird dies durch Wasserstoff-Brennstoffzellen-Generatoren (Elektrifizierung), Photovoltaikanlagen (Solarenergie) und Lithium-Ionen-Akkus zum Erfassen und Speichern überschüssiger Energie. Der Energieverbrauch der Produktionsstätte wird anhand smarter Energiemanagementsysteme verwaltet, mit denen die Energieleistung optimiert und der Verbrauch in Echtzeit beobachtet werden kann.

Als weltweit erste RE100-Fabrik kann die Anlage in Kusatsu anderen großen Unternehmen in Bezug auf die zukünftige Erzeugung, Speicherung und Verwaltung sauberer Energie als Orientierung dienen.

„Dieses Projekt ist wirklich spannend für uns, weil damit Energie in Fabriken so bereitgestellt werden kann, dass der Bedarf präzise erfüllt wird. Die Erkenntnisse, die wir dabei erlangen, sind für andere Produktionsstätten auf der ganzen Welt relevant“, sagt Mitsutoshi Shigeta, Chief Green Transformation Officer der Panasonic Corporation.

Das Unternehmen plant, in Europa innerhalb der nächsten zehn Jahre 1,5 Milliarden Euro in Technologien und Pläne für Wärmepumpen und Brennstoffzellenanlagen sowie grüne Kühlsysteme zu investieren.

„Wir möchten zeigen, wie die Produktion von Wasserstoff-Brennstoffzellen und die Nutzung von Energiemanagementsystemen auf Basis von Wasserstoff funktionieren. In Europa gibt es in diesem Bereich enorme Geschäftschancen“, so Shigeta.

Kosten: Saubere Energie zu erschwinglicheren Preisen

Nach jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung können die für die globale Energierevolution erforderlichen Technologien nun in großem Umfang eingesetzt werden. Aber was ist mit den Kosten?

Was Zugänglichkeit und Erschwinglichkeit betrifft, so gesteht Shinada ein, dass die Kosten einer vollständig dekarbonisierten Gesellschaft nach wie vor eine Herausforderung darstellen. Im Lauf der Zeit und dank weiteren Innovationen werden die Preise von Technologien wie Brennstoffzellen jedoch sinken. Wie bei vielen anderen Technologien in der Vergangenheit sind Subventionen erforderlich, um die neuen Technologien erschwinglicher zu machen und Größenvorteile zu erzielen. Außerdem muss die Infrastruktur für die Wasserstoffversorgung erweitert werden.

Das Beispiel des Olympischen Dorfs in Japan, das zum aktuellen Preis grüner Technologie mit Wasserstoff-Energie versorgt wurde, macht laut Shinada Hoffnung.

„Zwischen der ersten und zweiten Generation der Technologien hat sich der Preis für Brennstoffzellen beinahe halbiert. Und wir sind bereits dabei, die dritte Generation zu entwickeln.

Erschwinglichkeit ist entscheidend, und wir müssen unsere Bemühungen in diesem Bereich verstärken, um die gewünschte und erforderliche Wirkung zu erzielen“, sagt er abschließend. 

Von Annabel Murphy