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Satellitensysteme: EGNOS hilft GPS auf die Sprünge

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Von Euronews
Satellitensysteme: EGNOS hilft GPS auf die Sprünge

<p><strong>Wir verlassen uns auf Satellitennavigationssysteme, wenn wir auf der Straße unterwegs sind. Sie bringen uns zu unserem Ziel. Aber diese Systeme haben noch ein viel größeres Potential. Für die dänische Luftambulanz mit Sitz in Billund rettet die Satellitennavigation Leben.</strong>  </p> <h3><span class="caps">EGNOS</span> rettet Leben</h3> <p>Das Team der dänischen Luftambulanz macht sich auf den Weg. Jemand aus der Gegend muss so schnell wie möglich mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Das Team bleibt ruhig, verliert aber keine Zeit. In weniger als fünf Minuten muss es abheben. </p> <p>Die norwegische Luftambulanz in Dänemark benutzt das <a href="http://www.esa.int/Our_Activities/Navigation/The_present_-_EGNOS/What_is_EGNOS">innovative Europäische Satellitensystem <span class="caps">EGNOS</span></a>. Es macht das Fliegen bei schlechten Sichtverhältnissen sicherer. Vorher mussten rund 10 Prozent der Einsätze wegen schlechten Wetters abgeblasen werden – 300 Fälle jedes Jahr allein in Dänemark. </p> <iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/jxZ0toyS13U" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> <p>Der <span class="caps">EGNOS</span> Satellitenservice bietet eine hochpräzise Positionierung an. Der Pilot ist dann nicht mehr so sehr auf die Sicht angewiesen, sondern kann sich auf seine Instrumente verlassen. </p> <h3>Die Vorteile von <span class="caps">EGNOS</span></h3> <p><span class="caps">EGNOS</span> setzt sich aus geostationären Satelliten und einem Netzwerk aus Stationen auf der Erde zusammen, die ständig die <span class="caps">GPS</span>-Signale korrigieren. Diese liegen nämlich manchmal bis zu fünf Metern daneben. Die Korrekturen werden sofort an die <span class="caps">EGNOS</span>-Empfänger weitergegeben. </p> <p>Die <span class="caps">EGNOS</span>-Daten sind kostenlos, um sie zu nutzen, benötigt man lediglich einen Empfänger. Die Piloten sind bei verschiedenen Landeorten auf eine Anflugprozedur angewiesen. Sie wird von den Luftverkehrsbehörden festgelegt und ist in den Computern an Bord gespeichert. </p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/EGNOS?src=hash">#EGNOS</a> in <a href="https://twitter.com/hashtag/Aviation?src=hash">#Aviation</a>, watch how <a href="https://twitter.com/hashtag/LPV200?src=hash">#LPV200</a> lands in Europe!<a href="https://t.co/pgMOrhHBrl">https://t.co/pgMOrhHBrl</a></p>— <span class="caps">EGNOS</span> Portal (@EGNOSPortal) <a href="https://twitter.com/EGNOSPortal/status/717624043088846850">6. April 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Passagierflugzeuge können auch das Satellitensystem nutzen, um z.B. auf Flughäfen zu landen, die nicht mit dem bodenbasierten Instrumentenlandesystem ausgerüstet sind. <span class="caps">EGNOS</span> ist ein gemeinsames Projekt der <a href="http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany">Europäischen Weltraumorganisation</a>, der Europäischen Kommission und der Flugsicherung Eurocontrol. </p> <iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/gkuCijU-QIM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> <h3><span class="caps">EGNOS</span> auf Einsatz in der Schweiz</h3> <p>Bislang können weniger als 10 Prozent der Piloten in Europa <span class="caps">EGNOS</span> nutzen. Die <a href="https://www.rega.ch/">Schweizerische Rettungsflugwacht</a> fliegt mehr als 10.000 Einsätze pro Jahr. Sie hat alle ihre Hubschrauber mit der neuen Technologie ausgestattet. Die Piloten lernen in Kursen, wie sie <span class="caps">EGNOS</span> nutzen können. </p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="en" dir="ltr">RT swiss_air_rescue Rescue for an avalanche! ©rega.ch<br /> ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖<a href="https://twitter.com/hashtag/eurocopter?src=hash">#eurocopter</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/ec145?src=hash">#ec145</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/eurocopterec145?src=hash">#eurocopterec145</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/avalanche?src=hash">#avalanche</a> … <a href="https://t.co/jB2bisGklI">pic.twitter.com/jB2bisGklI</a></p>— <span class="caps">STRATTON</span> ® (@RayanDkhilFLY) <a href="https://twitter.com/RayanDkhilFLY/status/698987882137198592">14. Februar 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Alle Schweizer Krankenhäuser sollen künftig mit Hilfe von <span class="caps">EGNOS</span> angeflogen werden, damit den Opfern von Skiunfällen z.B. schnell geholfen werden kann, unabhängig von den Wetterbedingungen. Zu dem europäischen Satellitennaviationsprogramm, das derzeit noch ausgebaut wird, gehört neben <span class="caps">EGNOS</span> noch Galileo, das eine Alternative zum amerikanischen <span class="caps">GPS</span> System ist. </p> <p>Bei jedem Wetter hilft die Satellitennavigation den Piloten Menschen in Not zu retten.</p>