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Fast 1000 Gebäude im US-Staat Colorado abgebrannt

Fast 1000 Gebäude im US-Staat Colorado abgebrannt

Als Familien am Samstag durch den Schnee stapften, um den Zustand ihrer Häuser festzustellen, nachdem ein Waldbrand in einem Vorort von Denver ausgebrochen war, rührte das, was er sah, einen Mann zu Tränen. Hausbesitzer Viliam Klein war von seinen Gefühlen überwältigt, als er in sein abgebranntes Haus in der US-Stadt Superior zurückkehrte.

Bei den jüngsten Bränden im US-Bundesstaat Colorado nahe der Stadt Boulder sind nach Behördenangaben fast 1000 Häuser und andere Gebäude zerstört worden. 991 Bauten seien den Flammen zum Opfer gefallen, rund 130 weitere Gebäude seien einer ersten Erhebung zufolge beschädigt worden, teilte das Büro des Sheriffs für den Bezirk Boulder mit. 

Es sei zu erwarten, dass die Zahl der abgebrannten und beschädigten Bauten bei genaueren Inspektionen noch ansteigen werde. Am Freitag waren die Behörden noch von rund 500 beschädigten oder zerstörten Häusern ausgegangen.

Drei Menschen galten dem Katastrophenschutz zufolge nach den Bränden zunächst noch als vermisst, sieben waren verletzt worden. 

Die Ursache der Brände ist noch unklar. Behördenvertreter hatten zunächst spekuliert, dass die für die Winterzeit in der Region untypischen Feuer ausgelöst wurden, als der Wind Stromleitungen zu Boden riss.