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Wollen in die USA: Migranten

Migrantenkarawane: 3000 Kilometer bis in die USA

Zehntausende Migranten sind im Süden Mexikos losmarschiert, um die USA zu erreichen. 

Seit Biden im Januar 2021 Trumps Nachfolger wurde, hat die Zahl der Migranten, die versuchen, in die Vereinigten Staaten zu gelangen, extrem zugenommen.

Seitdem hat Mexiko seine Grenzkontrollen verstärkt und im Jahr 2021 wurden dort mehr als 300.000 Migranten ohne Papiere festgenommen.

Migranten riefen "Freiheit!" und "Wir wollen Visa!" und trugen kleine Flaggen aus Venezuela, Nicaragua und Honduras, als sie sich auf die 3.000 Kilometer lange Reise zur US-Grenze machten.

US-Präsident Joe Biden, Gastgeber des OAS-Gipfeltreffens in Los Angeles, hofft auf eine regionale Einigung zum Thema Migration.

Biden eröffnete an diesem Mittwoch das IX. Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Los Angeles. Bis zum Freitag wollen die Vertreter aus 31 Staaten aus Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Karibik nun über die drängenden Themen der Region wie Migration, wirtschaftlicher Aufbau nach der Corona-Pandemie, Gesundheitsversorgung, Lebensmittelsicherheit und Klimawandel beraten.

Die US-Regierung lud die Präsidenten der autoritär geführten Staaten Kuba, Venezuela und Nicaragua nicht zu dem Gipfeltreffen ein. Das war eigentlich nicht verwunderlich, denn die drei Länder sind keine aktiven Mitglieder der OAS. Kuba wurde 1962 suspendiert und 2009 wieder aufgenommen, aber die sozialistische Regierung der Karibikinsel beteiligt sich nicht an der Arbeit der OAS. Venezuela trat aus der OAS aus, und Nicaragua hat ein Austrittsverfahren eingeleitet. 

 Karawanen von Migranten, die Mexiko 2018 und 2019 durchquerten, lösten Spannungen mit der Regierung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump aus.