Klimaktivisten klebten sich auf dem Rollfeld fest

Auch in München: Klimaprotest auf der nördlichen Start- und Landebahn

Klimaaktivisten brachten am Donnerstag den Verkehr am Münchner Flughafen kurzzeitig zum Erliegen,  um gegen Auswirkungen des Flugverkehrs auf die Umwelt aufmerksam zu machen.

Klimaaktivisten brachten am Donnerstag den Verkehr am Münchner Flughafen kurzzeitig zum Erliegen,  um gegen Auswirkungen des Flugverkehrs auf die Umwelt aufmerksam zu machen.

Mitglieder der Gruppe "Letzte Generation" klebten sich auf dem Rollfeld des Münchner Flughafens fest, während andere gleichzeitg in der Hauptstadt versuchten, auf das Gelände des Berliner Flughafens BER zu gelagen.

Polizeisprecher Michael Graf sagte, die Flüge am Münchner Flughafen hätten sich leicht verspätet, der Reiseverkehr sei aber nicht stark beeinträchtigt worden. "Es gab Verspätungen bei den Starts und Landungen. Keiner der Flüge musste jedoch gestrichen werden."

Henner Euting, ein Sprecher des Münchner Flughafens, bestätigte, dass die nördliche Start- und Landebahn kurzzeitig gesperrt war. Die Flugzeuge mussten über die Südbahn umgeleitet werden, was zu kurzen Verspätungen führte.

Die Sprecherin des Berliner Flughafens, Sabine Deckwerth, bestätigte, dass ein Polizeieinsatz im Gange sei, der Flugverkehr dort aber nicht beeinträchtigt werde.

Ende November hatte die Gruppierung den Berliner Hauptstadtflughafen BER für fast zwei Stunden lahmgelegt. Damals verschafften sich zwei Gruppen bestehend aus jeweils mehreren Menschen Zugang zum Flughafengelände.

Dies hatte zu starker Kritik und Verurteilug der Aktion durch Regierungsvertreter:inen geführt. Es kam die Forderung nach einem härteren Strafen auf, Aktivisten davon abzuhalten, den Flugverkehr zu beeinträchtigen.

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