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Einigung über Zukunft des angeschlagenen spanischen Werftenverbundes IZAR

Einigung über Zukunft des angeschlagenen spanischen Werftenverbundes IZAR
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In Spanien haben sich Gewerkschaften und Vertreter des staatlichen Werftenverbundes IZAR auf einen Sanierungsplan des angeschlagenen Unternehmens geeinigt. Demnach soll das Kapital des Werftenverbundes zu 70 Prozent in staatlicher Hand bleiben. Etwa 20 Prozent sollen an Finanzinstitute abgegeben werden – die restlichen Prozente an weitere private Investoren. Hintergrund der Finanzprobleme bei IZAR ist eine Forderung der Europäischen Union, die von dem staatlichen Konzern eine Rückzahlung mehrerer hundert Millionen Euro verlangt. Diese Summe war zuvor von der ehemaligen konservativen Regierung Aznar als Subventionen an den Werftenverbund gezahlt worden. Der Konzern hatte daraufhin einen radikalen Sanierungsplan vorgelegt, gegen den zehntausende von Werftarbeitern massiv protestiert hatten.

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