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Streikwelle im Öffentlichen Dienst in Russland

Streikwelle im Öffentlichen Dienst in Russland
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In Russland sind mehrere Hunderttausend Angestellte des Öffentlichen Dienstes dem Streikaufruf der Gewerkschaften gefolgt. In Moskau gingen mehr als zweitausend Menschen auf die Straßen um ihrem Ärger über die schlechte Bezahlung im öffentlichen Dienst Luft zu machen. Von dieser besonders betroffen sind Lehrerinnen und Lehrer. Sie verdienen durchschnittlich umgerechnet 120 Euro pro Monat – Viele arbeiten deshalb nebenher schwarz. In Sankt Petersburg blieben 14 Wissenschaftsinstitute und Universitäten geschlossen sowie über 1.200 Schulen und Kindergärten. Auf Druck der Streikwelle kündigte die Regierung eine Gehaltserhöhung ab Januar 2005 um mindestens 20 Prozent an. Den Hauptteil dieser Gehälteraufstockung sollen allerdings die Regionen aufbringen. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes verlangen 50 Prozent mehr Lohn.

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