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Krisengespräche statt Feiern: Barroso sucht neue Kommission

Krisengespräche statt Feiern: Barroso sucht neue Kommission
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Der Verfassungsvertrag ist unter Dach und Fach. Doch zum Feiern war dem künftigen EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso und auch dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi nicht wirklich zumute. Beide stehen unter Druck. Die Kommissionskrise muss beigelegt werden. Barroso soll so schnell wie möglich ein neues, starkes und akzeptables Team auf die Beine stellen. Berlusconi machte bislang keine Anstalten, seinen umstrittenen Kandidaten Rocco Buttiglione zurückzurufen. Nach der Zeremonie versicherte Barroso, er werde umgehend Beratungen mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten und den politischen Spitzen im Europaparlament aufnehmen. Sein Ziel sei, eine europäische Kommission zu präsentieren, die das volle Vertrauen des Parlaments und des Europäischen Rates verdiene. Ohne Buttiglione zu nennen, erklärte Barroso, er könne keinen Kommissar mehr akzeptieren, der mit Sicherheit Probleme mit dem Parlament haben werde. Der scheidende Kommissionspräsident Romano Prodi sagte, Barroso habe vor, bis zum 17. November sein neues Team vorzustellen.

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