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Elfenbeinküste: Lage beruhigt

Elfenbeinküste: Lage beruhigt
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Immer mehr Ausländer verlassen die Elfenbeinküste. Sie werden über eine internationale Luftbrücke nach Ghana ausgeflogen. Von dort werden sie nach Europa gebracht. Die ersten sind bereits auf dem spanischen Luftwaffenstützpunkt Torrejon bei Madrid und in Paris angekommen. In der Elfenbeinküste halten sich derzeit noch mehrere tausend EU-Bürger auf.

Die Lage in dem Krisenstaat hat sich am Donnerstag weitgehend beruhigt. Das ivorische Militär warf den rund 5000 französischen Soldaten in der Elfenbeinküste vor, sich wie eine Besatzungsarmee aufzuführen. Frankreich entsandte vier Kriegsschiffe in Richtung Elfenbeinküste. Die 400 Mann an Bord sollen das westafrikanische Land in zehn Tagen erreichen. In der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria traf der Präsident Thabo Mbeki mit Vertretern von Opposition und Rebellen aus der Elfenbeinküste zusammen. Gemeinsam mit Nigeria vermittelt Südafrika in dem Konflikt. Wegen der Verhandlungen verschob der Weltsicherheitsrat eine Abstimmung über Sanktionen. Wieviele Menschen bisher bei den Kämpfen ums Leben gekommen sind, ist unklar. Die Regierung der Elfenbeinküste spricht von etwa 70 getöteten Afrikanern und über 1000 Verletzten.
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