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Schlacht um Falludscha hält unvermindert an

Schlacht um Falludscha hält unvermindert an
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Am sechsten Tag der US-Offensive auf die irakische Rebellenhochburg Falludscha halten die Kämpfe an. Amerikanischen Militärangaben zufolge sollen bereits drei Viertel der Stadt von den Koalitionstruppen kontrolliert werden. Nach einer Feuerpause in der Nacht vom Freitag auf Samstag feuerte die US-Armee am Morgen erneut auf Objekte, in denen Aufständische vermutet werden.

Ein US-Militärsprecher bezifferte die Zahl der während dem Angriff getöteten US-Soldaten auf 22, Iraks Sicherheitsminister die der Rebellen auf 1.000. Auch aus der nordirakischen Stadt Mossul wurden Zusammenstöße gemeldet. Es scheint sich dabei um Entlastungsangriffe für die Kämpfer in Falludscha zu handeln. Neun Polizeiwachen sollen gleichzeitig attackiert worden sein. In Mitleidenschaft wird in Falludscha auch die Zivilbevölkerung gezogen. Hunderte Männer, die unbewaffnet aus der Stadt fliehen wollten, wurden von US-Truppen zurückgetrieben. Nur Frauen, Kindern und Alten ist die Flucht erlaubt. Am Stadtrand sind Lager entstanden, in denen die Flüchtlinge auf humanitäre Hilfe warten.
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