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USA kritisieren Verkauf von Jugansneftegas an Rosneft

USA kritisieren Verkauf von Jugansneftegas an Rosneft
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Die USA haben den Verkauf des Kerngeschäfts des angeschlagenen Yukos-Konzerns an die staatliche russische Ölfirma Rosneft kritisiert. Ein Sprecher des Außenministeriums in Washington bemängelte die fehlende Transparenz des Verkaufs. Dies könnte falsche Signale an ausländische Investoren senden und sich negativ auf Russlands Rolle in der Weltwirtschaft auswirken. Rosneft hatte die rätselhafte Baikalfinanzgruppe aufgekauft, die am vergangenen Sonntag Jugansneftegas ersteigert hatte. Jugansneftegas ist das Herzstück des Yukos-Konzerns. Präsident Wladimir Putin hatte den Kauf durch Rosneft verteidigt.

Bei seiner Pressekonferenz zum Jahresende sagte er, alles sei nach marktwirtschaftlichen Regeln abgewickelt worden. Alle staatlichen Unternehmen, wie andere Firmen auch könnten an solchen Versteigerungen teilnehmen. Rosneft habe nur von seinem Recht Gebrauch gemacht. Die Baikalfinanzgruppe existiert inzwischen nicht mehr. Der Übernahme von Jugansneftegas durch Rosneft ist faktisch eine Verstaatlichung. Anwälte des Yukos-Konzerns prüfen Klagen gegen Rosneft vor amerikanischen Gerichten.

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