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Neue Gewalt im Nahen Osten

Neue Gewalt im Nahen Osten
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Mitglieder der radikal-islamischen Hamas-Bewegungen haben eine Kassam-Rakete auf die jüdische Ortschaft Gush Katif abgefeuert. Bei dem Angriff wurde niemand verletzt. Die Bewohner des getroffenen Hauses kamen mit dem Schrecken davon. Dem Raketenbeschuss ging ein Zwischenfall im Flüchtlingslager Rafah, im Süden des Gazastreifen voraus. Nach palästinensischen Angaben beschossen israelische Soldaten eine von den Vereinten Nationen eingerichtete Schule. Ein 10jähriges Mädchen wurde getötet, ein weiteres Kind verletzt. Das israelische Militär wollte Gefechte mit militanten Palästinensern in der Region nicht bestätigen. Der Vorfall werde untersucht, so ein Sprecher der Armee.

Es war der erste ernste Zwischenfall im Gazastreifen nach gut zwei Wochen relativer Ruhe. Die Vorfälle im Gazastreifen überschattet eine Kabinettssitzung der palästinensische Regierung. Ministerpräsident Ahmed Kureia bestätigte am Rande des Treffens, dass es Veränderungen in der palästinensischen Regierung geben werde. Details wollte er nicht nennen. erstmals seit vier Jahren trafen sich unterdessen in Tel Aviv der israelische Verteidigungsminister Shaul Mofas und der palästinensische Ex-Sicherheitschef Mohammed Dachlan. Sie berieten über einen Truppenrückzug aus Städten des Gazastreifen. Dabei kamen auch die jüngsten gewaltsamen Zwischenfälle in der Region zur Sprache.

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