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IWF: Weltwirtschaft 2005 von USA und China gestützt - Eurozone hinkt hinterher

IWF: Weltwirtschaft 2005 von USA und China gestützt - Eurozone hinkt hinterher
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Die Weltwirtschaft wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds in diesem Jahr um 4,3 Prozent wachsen. Das geht aus dem am Dienstag bekant gewordenen Frühjahrsgutachten des IWF hervor. IWF-Direktor Rodrigo Rato sieht eineunerwartet robuste Entwicklung in den USA und China, die die Konjunkturschwäche in Europa und Japan wettmache.

Im einzelnen sind die USA mit 3,6 Prozent Wachstum in diesem und im nächsten Jahr die Wachstumslokomotive. Die Eurzone und Japan bleiben 2005 mit 1,6 und 0,7 Prozent deutlich dahinter und können erst im kommenden Jahr aufholen. Deutschland kann nach Ansicht des IWF seine Wachstumsschwäche im Verlauf dieses Jahres überwinden. 2006 könne die deutsche Wirtschaft um 1,9 Prozent zulegen. Auch der Rest der Eurozone befindet sich laut Währungsfonds in einer Wachstumsdelle, nachdem die wirtschaftliche Erholung im zweiten Halbjahr 2004 an Schwung verloren habe. Vor allem die Binnennachfrage habe unter den hohen Ölpreisen, dem starken Euro und den strukturellen Schwächen gelitten.
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