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Erste Herausforderung für Hain - Nordirlandminister besucht Belfast

Erste Herausforderung für Hain - Nordirlandminister besucht Belfast
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Großbritanniens neuer Nordirlandminister, Peter Hain, ist nach Belfast gereist. Langfristiges Ziel ist es, der britischen Provinz wieder ihre Autonomie zurückzugegeben, die im sogenannten Karfreitagsabkommen 1998 ausgehandelt worden war.

Das Abkommen sah vor, dass sich Unionisten, die die Einheit Nordirlands mit Großbritannien behalten wollen, und Republikaner, die ein vereinigtes Irland anstreben, die Macht teilen. Die britische Regierung in London hatte jedoch im Oktober 2002 die Selbstverwaltung nach internen Querelen in Nordirland ausgesetzt. “Wir müssen jetzt mit allen Parteien sprechen, gemeinsam verhandeln, um das Nordirlandabkommen wieder zum Laufen zu bringen. Kriminalität und paramilitärische Aktivitäten müssen ein Ende haben Es gibt keine andere Zukunft für Nordirland”, sagte Peter Hain. Doch politische Beobachter zweifeln am Erfolg Hains, weil seit den Unterhauswahlen die politische Mitte fehle. Bei den Wahlen am vergangenen Donnerstag hatten die Hardliner gesiegt, Unionistenführer David Trimble war daraufhin zurückgetreten.