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Endspurt im NRW-WAhlkampf

Endspurt im NRW-WAhlkampf
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Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen ist der Landtagswahlkampf gestern abend zu Ende gegangen. Die bislang regierenden Sozialdemokraten boten zum Abschluss noch einmal reichlich Politprominenz auf: Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero und Bundeskanzler Gerhard Schröder waren nach Dortmund gekommen, um Ministerpräsident Peer Steinbrück zu unterstützen.

Die Wahl in Nordrhein-Westfalen ist auch bundespolitisch von grosser Bedeutung. Sollte die SPD die Abstimmung am Sonntag verlieren und nach 39 Jahren erstmals wieder in Opposition gehen müssen, wäre die letzte rot-grüne-Landesregierung in Deutschland abgewählt. Damit würde die Luft auch für Bundeskanzler Schröder immer dünner. Nach den letzten Umfragen liegen SPD und Grüne deutlich hinter CDU und FDP zurück. Letzte Hoffnung für Amtsinhaber Steinbrück sind die vielen bislang noch unentschlossenen Wähler. Zwischen 20 und 42 Prozent der 13,3 Millionen Wahlberechtigten wissen demnach immer noch nicht, ob und wen sie morgen wählen, heisst es. Dennoch zeigte sich die CDU zum Abschluss des Wahlkampfes siegesgewiss. Unterstützung für Herausforderer Jürgen Rüttgers gab es von Parteichefin Angela Merkel, die in Düsseldorf die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Landesregierung aufs Korn nahm.