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ETA verstärkt Aktionen nach Ibarretxes Wiederwahl - neuer Anschlag im Baskenland

ETA verstärkt Aktionen nach Ibarretxes Wiederwahl - neuer Anschlag im Baskenland
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Nach der Wiederwahl des baskischen Nationalisten Juan Jose Ibarretxe zum Regierungschef der nordspanischen Region hat die Untergrundorganisation ETA ihre Aktionen verstärkt. Nach Angaben spanischer Medien steckt die ETA hinter dem Anschlag vom Samstag vor einem Sportstadion. Verletzt wurde dabei offenbar niemand. Die Arena soll zum Olympiastadion ausgebaut werden, sollte Madrid den Zuschlag für die Spiele 2012 erhalten. Der Madrider Bürgermeister Alberto Ruiz Gallardon erklärte, daran werde auch der Terror der ETA nichts ändern. Kurz vor der Detonation hatte laut Medienberichten ein Anrufer der ETA vor dem Anschlag gewarnt. Daraufhin riegelte die Polizei das Gelände ab. Am Sonntag morgen kam es in der baskischen Stadt San Sebastian zu einem weiteren Anschlag auf einen lokalen TV-Sender. Die baskische Regionalregierung verurteilte die jüngsten Aktionen der ETA. Zuvor hatte Ministerpräsident Ibarretxe angekündigt, zur Beilegung des Konflikts im Baskenland ein Verhandlungsforum zu schaffen, an dem alle Parteien beteiligt sein sollen.

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