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Italien: Mord wegen Zwangsvollstreckung

Italien: Mord wegen Zwangsvollstreckung
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In der norditalienischen Stadt Bogogno hat die Polizei einen offenbar geistig verwirrten Mann festgenommen, der zuvor mit seinem Gewehr vermutlich drei Menschen erschossen und acht weitere zum Teil schwer verletzt hatte. Auslöser für die Bluttat war nach ersten Angaben eine drohende Zwangsvollstreckung. Der etwa 50 Jahre alte Mann verbarrikadierte sich in seiner Wohnung und eröffnete das Feuer aus einem Fenster. Er soll ein erfahrener Jäger und hervorragender Schütze sein.

Bei den Toten handelt es sich nach Agenturangaben um einen 30-jährigen Polizisten und einen Passanten. Der Tod eines Gerichtsvollziehers, der den mutmaßlichen Täter über die Zwangsräumung seiner Wohnung informieren wollte, konnte noch nicht bestätigt werden. Augenzeugen standen noch lang nach den Geschehnissen unter Schock. “Ich bin mit dem Auto vorbeigefahren und wurde plötzlich beschossen”, erzählte ein Mann. “Eine Gewehrkugel durchschlug die Windschutzscheibe und traf glücklicherweise nur den Beifahrersitz. Ich habe die Handbremse gezogen die Tür geöffnet und bin unversehrt entkommen.” Spezialeinheiten kamen per Hubschrauber in die 1200-Seelen-Gemeinde bei Novara. Rund 100 Polizisten umstellten das Haus und sperrten die Gegend weiträumig ab, bis sie den Verdächtigen festnehmen konnten.
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