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Spanien: Champagnerlaune bei Galiciens Sozialisten

Spanien: Champagnerlaune bei Galiciens Sozialisten
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In Galicien wird künftig wohl eine Koalition aus Sozialisten und Nationalisten regieren. Nach Auszählung der wahlentscheidenden Briefwahlstimmen steht fest, dass die bislang regierende konservative Volkspartei PP die absolute Mehrheit um ein Mandat verfehlt hat. Der galizische Parteichef der Sozialisten, Emilio Perrez Tourino, sagte, er werde den Auftrag der Wähler erfüllen, das Land zu verändern und zu erneuern.

Die autonome Region Galicien ist eine der ärmsten Gegenden Spaniens. Hunderttausende Galizier haben sie auch noch im 20. Jahrhundert verlassen und sind vor allem nach Südamerika ausgewandert. Und nun verhalfen gerade die Auslands-Galicier der bisherigen Opposition zu einer Mehrheit im Parlament in Santiago de Compostella. Zwar sprach PP-Politiker Frederico Trillo trotzig von einem “Pakt der zwei Verlierer”, weil die Sozialisten mit 25 und die Nationalisten mit 13 Mandaten nur gemeinsam regieren können. Aber nachdem selbst die als konservativ geltenden Auslands-Galicier für einen Wechsel stimmten, ist die Ära des bisherigen Regierungschefs Manuel Fraga Iribarne beendet. Der Ex-Minister in Francos Militärdiktatur hatte Galicien seit 16 Jahren regiert.
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