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EU-Gerichtshof verhängt Millionenstrafe gegen Frankreich

EU-Gerichtshof verhängt Millionenstrafe gegen Frankreich
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Grund sind nach Ansicht der Richter “schwer wiegende und beharrliche Verstöße” gegen das Gemeinschaftsrecht. Die französische Regierung sei nicht konsequent genug gegen den Verkauf von Jungfischen vorgegangen. Deren Verkauf verbietet das EU-Recht.

Die Luxemburger Richter verurteilten Frankreich zu einer pauschalen Strafzahlung von 20 Millionen Euro. Außerdem muss das Land bei weiteren Verstößen alle sechs Monate 57,7 Millionen Euro zahlen. Es geht insbesondere um die Überprüfung der Engmaschigkeit der Netze und der Mindestgröße der verkauften Fische, um die Bestände der Jungfische zu wahren. Bereits 1991 hatte der Gerichtshof die Franzosen wegen unzureichender technischer Kontrollen verurteilt und einige Jahre später abgemahnt.