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Europa sucht nach neuen Möglichkeiten der Terrorbekämpfung

Europa sucht nach neuen Möglichkeiten der Terrorbekämpfung
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Großbritannien, das derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat, forderte die bessere Umsetzung der vor einem Jahr beschlossenen Terror-Abwehrmaßnahmen. Der britische Außenminister Jack Straw plädierte vor dem Außenausschuss des EU-Parlaments für die Speicherung von Telefondaten bei Mobilfunkanbietern. “Einige Anbieter und Internetprovider speichern diese Daten schon jetzt”, sagte Straw, “im Rahmen ihrer Geschäftspolitik oder auch unbeabsichtigt. Das kann Kosten verursachen, aber wir sollten bereit sein, diese Kosten zu tragen, um Menschenleben zu schützen.” Beim Sondertreffen der Innen- und Justizminister der EU am Mittwoch in Brüssel steht ebenfalls die Terror-Abwehr im Mittelpunkt.

Am Brüsseler Bahnhof war die Polizei am Dienstag nach einem Bombenalarm im Großeinsatz. Am Nachmittag war ein verdächtiges Gepäckstück aufgefallen. Beamte eines Sonderkommandos durchsuchten zahlreiche Reisende, außerdem musste ein Zug umgeleitet werden. Das Paket erwies sich jedoch als harmlos, die Sicherheitsmaßnahmen konnten schon bald wieder gelockert werden. Der Zwischenfall ereignete sich, als die EU-Finanzminister in der belgischen Hauptstadt über Möglichkeiten der Terrorbekämpfung diskutierten. Als weniger ernst erwies sich ein Bombenalarm am Flughafen von Nizza: Ein Anrufer hatte vor einem Sprengkörper an Bord eines Flugzeuges gewarnt. Später stellte sich heraus, dass der Mann bloß den Abflug der Maschine verhindern wollte, da sich seine Freundin an Bord befand.
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