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Kaum noch Hoffnung für eingeschlossene Berhleute in Südchina

Kaum noch Hoffnung für eingeschlossene Berhleute in Südchina
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Für die 102 in einer südchinesischen Kohlegrube verschütteten Bergleute besteht kaum noch Hoffnung auf Rettung. Ihre Überlebenschancen seien ziemlich schlecht, zitierte die Nachrichtenagentur Xinhua den Vizebürgermeister von Meizhou. 15 bis 20 Millionen Kubikmeter Wasser sollen in den Schacht geflossen sein. Der Wasserstand sei um 50 Zentimeter pro Stunde gestiegen.

Der Grund für den Wassereinbruch in dem Bergwerk in der südchinesischen Provinz GuangDong ist weiterhin unklar. Um an die in 420 Meter Tiefe eingeschlossenen Männer heranzukommen, pumpen die Bergungstrupps das Wasser ab. Auf Grund der eklatanten Sicherheitsmängel in chinesischen Zechen kommen in China mehr Kumpel ums Leben als irgendwo sonst in der Welt. Gemessen an der Fördermenge ist die Zahl getöteter Bergleute in der Volksrepublik 100 Mal größer als in den USA und 30 Mal höher als in Südafrika.