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Benzinpreise bröckeln leicht ab - EU will größere Raffineriekapazitäten

Benzinpreise bröckeln leicht ab - EU will größere Raffineriekapazitäten
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Die internationalen Ölmärkte haben sich weiter beruhigt und damit auch die Benzinpreise wieder etwas bröckeln lassen. In London wurde das Barrel der Nordseesorte Brent mit 65,50 Dollar gehandelt. Die Freigabe der internationalen Reserven nach dem Hurrikan Katrina habe zwar Wirkung gezeigt. Die Preise seien aber immer noch sehr hoch, erklärten Vertreter der Mineralölwirtschaft.

An den Zapfsäulen müssen derzeit die Briten am tiefsten in die Tasche greifen. Im Durchschnitt kostet der Liter Bleifrei einen Euro 53, erstmals mehr als ein Pfund Sterling. In der Eurozone wird ein Euro 20 verlangt, fast doppelt so viel wie in den USA, rechnet man den Preis für einen Liter um. Unterdessen zeigte sich die EU-Kommission über die hohen Ölpreise besorgt. Energiekommissar Andris Piebalgs sagte in Strassburg, die hohen Energiekosten belasteten den Wohlstand der Bürger und das wirtschaftliche Wachstum. Mit einer Serie von Maßnahmen wolle die Kommission die negativen Folgen der hohen Ölpreise besser bekämpfen. So sollen die Raffineriekapazitäten erhöht werden. Piebalgs kündigte dazu baldige Gespräche mit den führenden europäischen Mineralölgesellschaften an. Auch wolle Brüssel den Ausbau erneuerbarer Energien finanziell verstärkt fördern. Mit weiteren Preissteigerungen bei Rohöl rechnete Piebalgs indes nicht.