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Ägypten: Mubarak bei Wahl in Führung - Kritik an Unregelmässigkeiten

Ägypten: Mubarak bei Wahl in Führung - Kritik an Unregelmässigkeiten
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Bei der Präsidentenwahl in Ägypten liegt Amtsinhaber Hosni Mubarak deutlich in Führung. Mit einem Endergebnis wird erst am Samstag gerechnet. Auf Mubarak entfielen mindestens 70 Prozent der Stimmem, hiess es aus Kreisen der Wahlkommission nach Auszählung der Hälfte der Wahlkreise. Der 77jährige Mubarak regiert das Land seit 1981.

Eiman Nur, Chef der oppositionellen al-Ghat-Partei, ist offenbar weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz gelandet. Er erhebt bereits jetzt schwere Vorwürfe und verlangt Neuwahlen. Mubaraks Nationaldemokratische Partei habe Stimmen gekauft. Beobachter hatten von zahlreichen ungültigen Stimmzetteln berichtet, die nach der Auszählung gefunden worden seien. Mohmad Kamal, Leiter der Wahlkampagne von Mubarak, hat Unregelmäßigkeiten zugegeben. Sie hätten aber nicht den erforderlichen Umfang, um das erwartete Wahlergebnis zu erschüttern. Mubarak war zum erstenmal gegen insgesamt neun Konkurrenten angetreten. Die Wahlbeteiligung lag offenbar bei 15 bis 30 Prozent.
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