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Kopf-an-Kopf-Rennen in Norwegen

Kopf-an-Kopf-Rennen in Norwegen
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In Norwegen werden die Parlamentswahlen an diesem Montag fortgesetzt. Nachdem in einigen Gemeinden bereits am Sonntag abgestimmt werden konnte, wird der Großteil der Bürger an diesem Montag an den Wahlurnen erwartet. Auch der noch amtierende Ministerpräsident Kjell Magne Bondevik gab seine Stimme in der Nähe seines Wohnsitzes im Süden Oslos ab. Umfragen vom Sonntag zeigen erneut, dass es voraussichtlich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Bondeviks Mitte-Rechts-Koalition und der rot-grünen Opposition kommen wird. Beide Lager wollen den Sozialtsstaat ausbauen, die Haushaltsüberschüsse sind dank der Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee riesig. Bondeviks Christliche Volkspartei regierte bisher mit den Konservativen und den Liberalen, wobei die rechtspopulistische Fortschrittspartei Mehrheitsbeschafferin war. Bei einem Wahlsieg will diese jedoch einen neuen Regierungschef. Monatelang hatte die so genannte rot-grüne Regierungsalternative Jens Stoltenbergs vorne gelegen. Sollte sie aber die angestrebte Mehrheit verfehlen, so dürfte die Regierungsbildung langwierig werden. Beobachtern zufolge wird das Ergebnis der kleinen Parteien entscheidend sein. Zur Abstimmung aufgerufen sind insgesamt 3,4 Millionen Menschen.

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