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Regierung in Rom geht gegen Fazio vor

Regierung in Rom geht gegen Fazio vor
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Im Skandal um den Gouverneur der italienischen Zentralbank, Antonio Fazio, hat die Regierung in Rom nun eine erste Entscheidung getroffen. Fazio wurde die Vollmacht entzogen, Italien bei den Treffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington zu vertreten.

Dies verfügte der neue italienische Wirtschaftsminister Giulio Tremonti. Fazio, dem Amtsmissbrauch vorgeworfen wird, hat sich bisher geweigert, von seinem Amt zurückzutreten. In Washington wurden unterdessen die Weichen für den größten Schuldenerlass gestellt, den es je gab. Bis zum Jahresende sollen zunächst 18 Länder von ihren Restschulden bei der Weltbank, dem IWF und der afrikanischen Entwicklungsbank befreit werden. Diese betragen rund 40 Milliarden Dollar.

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