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Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs - Langzeitnebenwirkungen unklar

Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs - Langzeitnebenwirkungen unklar
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Neue Hoffnung im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs – ein neuer Impfstoff hat sich in einer klinischen Studie als erfolgreich erwiesen. Der US-Pharmakonzern Merck entwickelte das Mittel mit Namen Gardasil und testete es an mehr als 12 Tausend Frauen aus 13 Ländern.

Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste Krebsart bei Frauen – in Europa werden jährlich rund 33 500 Fälle diagnostiziert, rund 15 000 Frauen sterben an der Krankheit. “Wenn es das für mich schon gegeben hätte”, meint eine Betroffene, “ich hätte es auf jeden Fall versucht, es hätt mich vielleicht vor dem bewahrt, was ich durchmachen musste. Um meine zwei Töchter davor zu bewahren, bin ich definitiv FÜR einen Impfstoff.” Die gentechnisch erzeugte Substanz verhindert nach Angaben des Pharmakonzerns eine Infektion mit den am weitesten verbreiteten Typen des Papillomavirus – HPV 16 und HPV 18, Sie sind für 70 Prozent aller Gebärmutterhalserkrankungen verantwortlich. Nicht geklärt ist allerdings die Frage nach Langzeit-Nebenwirkungen des Impfstoffs.