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Viele Erdbebenopfer in Pakistan weiterhin ohne Versorgung

Viele Erdbebenopfer in Pakistan weiterhin ohne Versorgung
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Sechs Tage nach dem Erdbeben in Südasien haben die pakistanischen Behörden große Schwierigkeiten bei der Versorgung der Obdachlosen eingeräumt. Es sei kaum möglich, den mehr als zwei Millionen Menschen, die ihr Heim verloren haben, noch vor Anfang November genügend Zelte zur Verfügung zu stellen, hieß es in der Hauptstadt Islamabad.

Die offiziell bekannt gegebene Zahl der Toten stieg inzwischen auf 25.000, Schätzungen gehen jedoch von mehr als 40.000 Opfern aus. Am schlimmsten betroffen ist die Region Balakot in der Nähe von Muzaffarabad. Bisher wurden mehr als 200 internationale Hilfsflüge mit Tausenden Tonnen Gütern unternommen. Doch Hunderttausende Menschen müssen trotz des Wintereinbruchs weiterhin Tag und Nacht im Freien ausharren. Die pakistanische Führung bat die internationale Gemeinschaft um mehr finanzielle Unterstützung und bedankte sich gleichzeitig für die bisher geleistete Hilfe. Sie beläuft sich auf rund 500 Millionen Euro. Wegen der schlechten hygienischen Verhältnisse, der kalten Temperaturen und der zahlreichen unbestatteten Leichen in den Katastrophengebieten warnen Fachleute vor dem Ausbruch von Krankheiten wie Lungenentzündung und Tuberkulose.
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