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Japans Regierungschef provoziert asiatische Nachbarn

Japans Regierungschef provoziert asiatische Nachbarn
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Der japnanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi hat mit einem Besuch am umstrittenen Yasukuni-Schrein China und Südkorea provoziert.Das Heiligtum, das auch im eigenen Land als Verfassungwidrig kritisiert wird, ehrt neben Japans Kriegstoten auch verurteilte Kriegsverbrecher.Die wiederholten Pilgergänge des Ministerpräsidenten hatten die Beziehungen mit den asiatischen Nachbarländern schon zuvor schwer belastet. Der Yasukuni-Schrein gilt als ein Zentrum des japanischen Kaiserkults und des daraus erwachsenen aggressiven Nationalismus vor und während des zweiten Weltkrieges.Aus Südkorea kamen bereits heftige Proteste gegen den symbolischen Kurzbesuch. Der chinesische Botschafter in Tokio sah die bilateralen Beziehungen durch die Provokation untergraben.Erst im April hatte die japanische Ehrung des Yasukuni Schreins und die Beschönigung der japanischen Gräueltaten in Schulbüchern zu wochenlangen, teils gewalttätigen antijapanischen Demonstrationen in China geführt.

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