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Mordanschlag bei Vorwahlen in Kalabrien

Mordanschlag bei Vorwahlen in Kalabrien
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Bei den Vorwahlen der Linksparteien ist ein Mordanschlag verübt worden: In dem Ort Locri in Kalabrien, der südlichsten Region auf dem italienischen Festland, wurde der Regionalpolitiker Francesco Fortugno mit mehreren Schüssen niederstreckt, als er das Wahllokal verlassen wollte. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf starb. Fortugno war Mitglied des links-katholischen Parteienbündnisses “Margherita”, dem auch Romano Prodi angehört. Der Chef der kalabrischen Linksdemokraten, Nicola Adamo, erklärte, die Tat weise alle Merkmale eines Mafiamordes auf. Die Täter waren Fotugno auf dem Weg zum Wahllokal gefolgt. Die kalabrische Version der Mafia, die ‘Ndrangheta, gilt seit einiger Zeit als gefährlichste Organisation dieser Art in Italien.