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Prodi geht für die Linken ins Rennen

Prodi geht für die Linken ins Rennen
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Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi ist bei den ersten Vorwahlen der Linksparteien in Italien als klarer Favorit hervorgetreten. Mehr als eine Million Italiener gaben am Sonntag ihre Stimme ab, um den Spitzenkandidaten für die Parlamentswahl im Frühling zu bestimmen.

Die Demokratie habe gesiegt, erklärte Prodi angesichts der hohen Wahlbeteiligung. Er war bereits von 1996 bis 98 Regierungschef in Rom. Als schärfster Gegner bei den Primaries nach amerikanischem Vorbild galt Kommunistenführer Fausto Bertinotti. Er stand 1998 hinter dem Sturz Prodis als Ministerpräsident. Nach Meinungsumfragen hat das Oppositionsbündnis gute Chancen, die Mitte-Rechts-Regierung von Staatschef Silvio Berlusconi Mitte nächsten Jahres abzulösen.