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EU-Chemikalienrecht nimmt erste Hürde. Kritik von Verbraucherschützern

EU-Chemikalienrecht nimmt erste Hürde. Kritik von Verbraucherschützern
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Das Europaparlament hat die Chemikalienverordnung REACH mit großer Mehrheit in erster Lesung angenommen. Allerdings mit zahlreichen Änderungen. Deshalb zeigten sich Vertreter der Grünen und Verbraucherschützer auch enttäuscht: Im Vergleich zum ursprünglichen Kommissionsvorschlag hat das Parlament die Prüfungsvorschriften für die Produktion in mittelständischen Unternehmen deutlich gesenkt.

In der mehr als zweistündigen Abstimmung reduzierten die Parlamentarier die Anforderungen an die Wirtschaft – Jetzt müssen die EU- Mitgliedsländer noch zustimmen. Die Verordnung soll den Schutz der Verbraucher vor gesundheitsgefährdenden Chemikalien erhöhen. Seit Jahrzehnten bringt die chemische Industrie Produkte auf den Markt, die nie auf ihre Gesundheits- und Umweltschädlichkeit geprüft wurden.30.000 chemische Substanzen sollen innerhalb von elf Jahren getestet, registriert und zugelassen werden.

Dafür wird eine extra EU-Behörde eingerichtet. Kritiker sagen, mit einem strengeren REACH-Abkommen könnten Gesundheitskosten in Milliardenhöhe eingespart werden.