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Londoner High Court billigt Ausweisung von Terrorverdächtigem nach Paris

Londoner High Court billigt Ausweisung von Terrorverdächtigem nach Paris
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Der Algerier Rachid Ramda, der seit einem Jahrzehnt als Terrorverdächtiger in britischer Abschiebehaft sitzt, kann an Frankreich ausgeliefert werden. Dies entschied ein Richter des High Court in London. Ramda soll in Frankreich wegen mehrerer Sprengstoffanschläge zur Rechenschaft gezogen werden, die 1995 in Paris verübt wurden.

Ramda soll die Anschläge finanziert haben. Bei dem folgenreichsten kamen in dem Pariser U-Bahnhof Saint Michel acht Menschen ums Leben, 150 wurden zum Teil schwer verletzt. Die algerischen Bewaffneten Islamischen Gruppen GIA übernahmen die Verantwortung.

Der Hauptverdächtige wurde im September 1995 in der Nähe der Stadt Lyon von der Polizei erschossen. Im folgenden Monat wurden zwei weitere Anschläge auf Pariser Metro-Stationen verübt, bei denen zahlreiche Menschen verletzt wurden. Mehrere weitere Anschläge konnten von der Polizei verhindert werden. Im Jahre 2002 wurden zwei Algerier wegen der Anschläge zu lebenslanger Haft verurteilt.