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Bush gibt falsche Irak-Informationen der Geheimdienste zu

Bush gibt falsche Irak-Informationen der Geheimdienste zu
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US-Präsident George W. Bush hat im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg eingestanden, dass einige der Informationen der Geheimdienste falsch waren. Die Entscheidung den Diktator Saddam Hussein zu stürzen, sei trotzdem richtig gewesen, sagte Bush in der letzten seiner vier Reden zum Irak. Geheimdienste aus aller Welt wären davon ausgegangen, dass Saddam Massenvernichtungswaffen besaß. Diese Erkenntnis sei selbst von den Geheimdiensten jener Regierungen geteilt worden, die seine Entscheidung nicht mitgetragen hätten. Viele dieser Informationen hätten sich als falsch erwiesen. Als Präsident übernehme er jedoch die Verantwortung für die Entscheidung, in den Krieg zu ziehen. Mit den vier Reden zum Irak bemühte sich Bush um neue Unterstützung in der Bevölkerung für seine Politik. Die Parlamentswahlen im Irak an diesem Donnerstag bezeichnete er als einen historischen Moment. Seit Beginn des Krieges sind dort mehr als 2 100 US-Soldaten getötet worden. Die USA haben rund 160 000 Mann im Irak stationiert.

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