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Ärzte demonstrieren in Berlin

Ärzte demonstrieren in Berlin
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In der deutschen Hauptstadt Berlin haben etwa 20 000 niedergelassene Ärztegegen sinkende Honorare und wachsende Bürokratie demonstriert. Sie folgen damit dem Beispiel ihrer Klinikkollegen, die seit langem versuchen, auf die Probleme im deutschen Gesundheitswesen aufmerksam zu machen. Auch blieben etwa 50 000 Praxen geschlossen.

Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe sagte, man habe genug von der “staatlichen Geiz ist geil-Mentalität”. Die Kostendämpfung im Gesundheitswesen führe schon heute dazu, dass Patienten nicht mehr ausreichend versorgt würden. Die deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gab zwar zu, dass die Proteste berechtigt seien, sieht die Ursachen für die Misstände aber nicht beim Gesetzgeber, sondern in der ärztlichen Selbstverwaltung.
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