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Gefängnis für Holocaust-Leugner Irving

Gefängnis für Holocaust-Leugner Irving
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Der rechtsextreme Historiker David Irving ist in Wien zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Irving hatte die Existenz von Gaskammern in Konzentrationslagern sowie den Holocaust geleugnet. Vor dem Wiener Gericht räumte der Brite ein, in der Vergangenheit Naziverbrechen geleugnet zu haben. Inzwischen habe er allerdings neue historische Erkenntnisse. Dennoch bezeichnete Irving den Prozess Medien gegenüber als “skandalös”: Ein britisches Gericht habe ihm bescheinigt, ein beispielloses Wissen über den Zweiten Weltkrieg zu haben.

Dennoch stehe er jetzt hier als Historiker in Österreich vor Gericht; das sei ein Skandal. Immer wieder betonte er außerdem, den Holocaust habe er nie geleugnet. Er galt als “Wiederholungstäter”: Ein britisches Gericht hatte Irving vor sechs Jahren als aktiven Holocaust-Leugner, antisemitisch und rassistisch bezeichnet. Auch in Deutschland war Irving bereits wegen Leugnens des Holocausts verurteilt worden. In Wien stand er nun vor Gericht, weil er vor 17 Jahren in einem Vortrag unter anderem behauptet hatte, Hitler habe seine “schützenden Hände über die Juden gehalten.”