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Kosovo-Gespräche

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Sieben Jahre nach dem Kosovo-Krieg haben in Wien die Vertreter Serbien-Montenegros und Kosovo-Albaner erstmals direkte Gespräche über die Zukunft der serbischen Provinz geführt.

Unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen soll bei den zweitägigen Verhandlungen vor allem über mehr Eigenverantwortung für die serbische Bevölkerungsminderheit gesprochen werden. Über den künftigen Status des überwiegend von Albanern bewohnten Kosovo soll zunächst nicht verhandelt werden, da eine Einigung hierüber derzeit ausgeschlossen wird. Die albanische Bevölkerungsmehrheit hofft, dass die Gespräche zur geforderten Unabhängigkeit von Belgrad führen. Hingegen ist es für die meisten Serben, wie in Gracanica,undenkbar, ihre Heimat zu verlassen. Die meisten Serben im Kosovo leben derzeit in Enklaven, die von Nato-Truppen geschützt werden.