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Frankreichs Regierung nimmt umstrittene Arbeitsrechtsreform zurück

Frankreichs Regierung nimmt umstrittene Arbeitsrechtsreform zurück
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Die französische Regierung hat die umtrittene Lockerung des Kündigungs- schutzes junger Arbeitnehmer zurückgenommen. Premierminister Dominique de Villepin erklärte, dieses Gesetz werde durch eine Regelung zur beruflichen Förderung benachteiligter Jugendlicher ersetzt. Er habe eine starke Lösung angestrebt, sagte der Premierminister.

Es sei seine Überzeugung, dass man die Arbeitslosigkeit nur bekämpfen könne, wenn man eine bessere Balance herstelle zwischen der von den Arbeitgebern gewünschten Flexiblität und der Sicherheit der Arbeitnehmer. Leider sei dies nicht von allen verstanden worden, was er bedaure. Zuvor waren de Villepin und mehrere Minister im Elyseepalast mit Staatspräsident Jacques Chirac zusammengetroffen. Noch am Freitag hatte Villepin die jetzt verkündete Regelung abgelehnt.

Sie war von dem Vorsitzenden der Regierungspartei UMP und Gewerkschaftsvertretern ausgehandelt worden. Die Gewerkschaften wollten noch heute Nachmittag entscheiden, ob sie den Kompromiss akzeptieren. Dann wäre der Weg frei, um den mit Streiks, Demonstrationen und der Blockade von Universitäten, Schulen und Arbeitsstätten ausgetragenen Konflikt zu beenden.