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Italienische Regierung nimmt erste Hürde

Italienische Regierung nimmt erste Hürde
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Der neue italienische Ministerpräsident Romano Prodi hat bei der Vertrauensabstimmung im Senat eine Mehrheit erhalten. 165 Senatoren stimmten für sein Mitte-links-Kabinett, 155 dagegen. Prodis Bündnis verfügt im Oberhaus über eine hauchdünne Mehrheit von zwei Stimmen. Die Zustimmung verdankte er wie erwartet den sieben auf Lebenszeit gewählten Senatoren – wie ehemaligen Präsidenten und auch dem mehrfachen Ministerpräsidenten Christdemokrat Giulio Andreotti.

Am kommenden Dienstag muss die Abgeordnetenkammer über Prodis Kabinett entscheiden. Die Vertrauensabstimmung gilt jedoch als Formsache, da die Koalition dort eine klare Mehrheit hat. Dem neuen Kabinett gehören insgesamt 25 Minister an, die am Mittwoch ihren Amtseid abgelegt hatten. Die Linksdemokraten, die stärkste Regierungspartei, stellt neun Minister, unter ihnen auch den Außenamtschef Massimo d’Alema. In seiner ersten Rede vor den Senatoren bekräftigte Prodi, die 2500 italienischen Soldaten rasch aus dem Irak abzuziehen.