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Kampf zwischen Bayer und Merck um Schering in Entscheidungsrunde

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Kampf zwischen Bayer und Merck um Schering in Entscheidungsrunde

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In der deutschen Pharmaindustrie geht der Kampf zwischen Bayer und Merck um den Berliner Schering-Konzern in die entscheidende Runde. So schloss Bayer angesichts weiterer Käufe von Schering-Aktien durch Merck nicht aus, seinerseits Schering-Papiere über dem bisherigen Angebotspreis an der Börse zu erwerben.

An diesem Mittwoch läuft das Übernahmeangebot Bayers ab, das bei 86 Euro pro Schering-Aktie liegt. Sollte Bayer am Markt mehr bezahlen, gelte der Höchstpreis für alle Anbieter von Schering-Aktien innerhalb des Angebotsverfahrens, teilte Bayer mit. Ursprünglich hatte Bayer für die Übernahme Scherings 16,5 Milliarden Euro veranschlagt – eine Summe, die sich bei anhaltendem Börsenpoker noch erhöhen könnte.

Das im Bieterkampf unterlegene Unternehmen Merck stockte seine Schering-Anteile inzwischen auf mehr als 20 Prozent auf. Bayer will 75 Prozent der Schering-Anteile erwerben, verfügt bislang über mehr als 60 Prozent.

Über die Motive von Merck gehen die Ansichten auseinander. Merck wolle die Fusion Bayer-Schering nicht verhindern, sondern nur einen höheren Preis aushandeln, hieß es bei Analysten.