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Opferzahl nach Tsunami vor Indonesien gestiegen

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Opferzahl nach Tsunami vor Indonesien gestiegen

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Nach dem schweren Tsunami in Indonesien wird in der betroffenen Region von Pangandaran weiter verzweifelt nach Überlebenden in den zerstörten Häusern gesucht. Eine 26-jährige Französin, die zunächst für tot gehalten worden war, wurde nach Diplomatenangaben lebend gefunden. Nach Auskunft des indonesischen Gesundheitsministeriums sind mindestens 337 Menschen von der Flutwelle getötet worden, mehr als 500 wurden verletzt. Unter den Opfern sind auch ausländische Touristen. Weitere 150 Menschen gelten noch als vermisst. Rund 52-tausend Menschen wurden obdachlos. Die Flutwelle hatte die indonesische Region an der Küste im Südwesten von Java ohne Vorwarnung getroffen.
Das Epizentrum des Bebens lag rund 360 Kilometer südöstlich von Jakarta im Indischen Ozean.

Inzwischen unterstützen hunderte von Freiwilligen und Soldaten die Bewohner bei der Suche nach Verletzten und der Bergung der Toten. Die deutsche Botschaft in Jakarta hat bislang keine Hinweise auf deutsche Opfer. Internationale Hilfsorganisationen haben zu Spenden aufgerufen.