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IWF mahnt Reformen in China an

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IWF mahnt Reformen in China an

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Das Wirtschaftswachstum von nahezu 11 Prozent sei laut Präsident des Internationalen Währungsfonds Rodrigo Rato nicht das Problem, sondern eine fehlende Währungsflexibilität.
“Wir müssen feststellen, dass bereits einige Veränderungen vorgenommen wurden. Zum Beispiel, dass der Yuan nicht mehr fest an den Dollar gekoppelt ist, sondern jetzt an einen Korb von Währung gebunden ist, zu dem auch der Euro und der japanische Yen zählen; aber das ist nicht genug.”

Das Ende der festen Wechselkurse hat aber nicht viel an der Reservepolitik des Riesenreichs geändert. Nach Berechnungen ist China nach wie vor das Land mit den weltweit am schnellsten wachsenden Währungsreserven. So lagen Chinas Reserven Ende Juni bei rund 750 Mrd. Euro. Das entspricht einem Fünftel der weltweiten Währungsreserven. Ökonomen sehen das als indirekten Beleg für umfangreiche Interventionen am Devisenmarkt, um den Wert der eigenen Währung künstlich doch niedrig zu halten. Entsprechend beklagen sich vor allem Europa und die USA darüber, daß der unterbewertete Yuan chinesische Exporteure begünstige und die eigenen Industrien benachteilige.