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Verhärtete Fronten im Sicherheitsrat

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Verhärtete Fronten im Sicherheitsrat

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Die Verhandlungen über eine Libanon-Resolution sind wieder ins Stocken geraten. Auf der einen Seite steht die libanesische Regierung. Sie verlangt einen sofortigen Abzug aller israelischen Soldaten aus dem Libanon. Ein Punkt, den der erste Entwurf für eine Resolution ausgeklammert hatte. Es war ebenfalls nicht von einer sofortigen Waffenruhe die Rede. Der französische Botschafter bei den Vereinten Nationen Jean-Marc de La Sablière kündigte an, die Bedenken im neuen Text zu berücksichtigen.

Der Sprecher der Delegation der Arabischen Liga Amr Moussa forderte den Sicherheitsrat auf, schnell zu handeln: “Niemand in unserer Region kann die israelische Logik nachvollziehen. Und wie wir sehen, brauchen wir so schnell wie möglich einen Waffenstillstand. Der Sicherheitsrat wird aufgefordert, seiner Verantwortung nachzukommen.”

Isreal lehnt es bisher kategorisch ab, seine Truppen aus dem Libanon abzuziehen, bevor nicht eine internationale Sicherheitstruppe vor Ort ist. Der Libanon selbst will 15.000 Soldaten an der Grenze stationieren. Trotz der großen Kluft hofft Frankreich, dass der Sicherheitsrat noch in dieser Woche über einen neuen Text abstimmen kann.