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Syrien für Nahost-Frieden nicht um jeden Preis

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Syrien für Nahost-Frieden nicht um jeden Preis

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Syrien wünscht den Frieden im Nahen Osten, aber nicht um jeden Preis: Dies erklärte Staatspräsident Bashar al-Assad bei einer Ansprache in Damaskus. Syrien wolle einen Frieden, der die Rechte und die Würde der arabischen Seite wahre, sagte Assad. Die Friedensaussichten im Nahen Osten bezeichnete er als schlecht. Die internationale Staatengemeinschaft werde von einer handvoll Länder beherrscht, während die große Mehrheit der so genannten schwachen Staaten zum Schweigen verurteilt sei, sagte Assad. Er warf den USA vor, im Libanon-Konflikt nur nachgegeben zu haben, weil Israel dort von den Kräften des Widerstands in eine aussichtslose Lage gebracht worden sei. Dies zeige, dass die Araber keineswegs immer mit einer Niederlage rechnen müssten. Syrien gilt neben dem Iran als Hauptförderer der radikalislamischen Hisbollah.